Beten ist Bindung – wie Jesus zum sicheren Ort für Kinder wird
Shownotes
Was bedeutet Beten wirklich – und warum ist Jesus kein Gebetsautomat, sondern ein sicheres Gegenüber? In dieser Folge sprechen wir über Beten mit Kindern und verbinden Bindungstheorie, Nervensystem und christlichen Glauben. Wir zeigen, warum Sicherheit die Grundlage jeder echten Gottesbeziehung ist. Wir sprechen darüber, wie Kinder durch geführte Gebete lernen können, Jesus als „Auge im Sturm“ zu erleben und innere Ruhe sowie Resilienz zu entwickeln. Dabei haben wir ein Herzensrpjekt, das wir euch am Ende vorstellen wollen!
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hey, schön dass du eingeschaltet hast bei den Bindungen.
00:00:03: Dem Podcast Nummer eins zur Glaubensbasierte Elternschaft!
00:00:07: Bei uns geht es darum wie du dein Kind liebevoll begleiten kannst während du selbst im Glauben und in deinen Beziehungen wächst.
00:00:14: Heute im Studio sind Anna Bohren, Julia Waniček und ich bin Janita Horj.
00:00:19: Wir sind Pädagoginnen- und ElternberaterInnen.
00:00:22: In dieser Folge sprechen wir über Betnissbindung für Jesus zum sicheren Ort für Kinderwert Und wenn du uns noch nicht abonniert hast, dann drück jetzt auf Folgen und verpasst keine Episode mehr.
00:00:34: Schick uns außerdem gerne einen Kommentar oder ein Feedback.
00:00:38: Vielen Dank, dass du dabei bist und lass uns starten!
00:01:08: komplett neu.
00:01:10: Es geht um das Gebet, was ist Beten eigentlich?
00:01:14: Was ist die Funktion überhaupt vom Beten?
00:01:16: Warum beten wir?
00:01:18: und ich möchte mit euch darüber reden, ob hier ein Gebeatsautomat oder was für ein Gegenüber ist.
00:01:27: Ich möchte mit Euch darüber reden warum Sicherheit beim Beten eine zentrale Rolle spielt und wie Jesus zum sicheren Ort werden kann.
00:01:36: Und am Ende stellen wir euch ein Produkt vor, das wir fertig gemacht haben.
00:01:41: Einfach aus diesem Herzenswunsch heraus ist, dass wir wollen, dass Kinder Jesus als sicheren Ort erleben.
00:01:49: und an dieser Stelle möchte ich eine Frage an dich liebe Zurin, liebe Zuhörer Stellen was bedeutet beten eigentlich für dich?
00:01:57: Und hat sich das im Laufe der Jahre verändert.
00:02:00: du kannst ja mal in dich gehen bis sie nach spüren weil Ich bin selbst mit einem sehr funktionalen Gebetsverständnis groß geworden, ich weiß nicht wie es bei euch ging.
00:02:11: Also wenn du ein Problem hast und Bethes tun, Gott macht ... Und gleichzeitig war's immer hey aber Gott ist kein Gebetsautomat!
00:02:16: Er macht nicht immer als das ja immer noch seinen Wille und dennoch immer so ein bisschen hat ich immer so vermittelt bekommen bewusst oder unbewusst sei dahingestellt.
00:02:28: also wenn jemand zum Beispiel schwer krank ist heißt die Krebskrankenmutter mit ihren drei Kindern.
00:02:33: Dann wird's eine Gebetskette gemacht, über die ganze Nacht gebetet.
00:02:37: Alle beten noch mehr und am besten betet ganz Deutschland damit
00:02:41: Gott
00:02:43: handelt ... Damit Gott ins Handeln kommen kann?
00:02:47: Mhm!
00:02:47: Und dann am Ende stirbt der Mutter.
00:02:52: Und dann wurde häufig so gesagt ja das hat er dann was Gutes für irgendwas wird es schon gut sein Wer weiß?
00:03:00: Wir können es nicht verstehen, Gott ist größer.
00:03:02: Und ich merke einfach, dass ich bei mir ... Bei diesen Erinnerungen und ich könnte sehr viele in dieser Sendung erzählen, euch habe ich vieles erzählt, in ihr sträubt sich mittlerweile so einiges gegen dieses Verständnis.
00:03:18: Deswegen möchte ich heute in dieser Folge gerne mit euch über einen Gegengewicht reden, was mir persönlich letzten Jahren sehr geholfen hat.
00:03:27: Und so einiges verändert halt auch eine Beziehung zu Gott.
00:03:31: Deswegen, ja die Frage beten wir damit etwas passiert?
00:03:35: Warum beten we eigentlich?
00:03:37: Also ich muss sagen das was du jetzt zuletzt auch beschrieben hast... Ich habe auch noch sehr viele Fragen auf die ich keine Antworten hab und ich kann vieles einfach nicht erklären.
00:03:47: aber wenn zum Ursprung gehen und schauen, wie hat Gott eigentlich uns Menschen erschaffen?
00:03:55: Dann ist es aus der psychologischen Sicht so, dass wir Menschen Bindungswesen sind.
00:04:01: Und am Anfang ist das Baby ... Also sind Babys vor allem auch auf Beziehungen angewiesen.
00:04:08: Kein Baby kommt auf die Welt und fragt, ja, wie funktioniert das und das?
00:04:12: Sondern
00:04:13: es braucht
00:04:13: ... Es hat diese Frage, also bin ich allein genau ... ist jemand da, bin ich sicher.
00:04:21: Das sind so die Bedürfnisse, die ein Baby hat und ich glaube diese Frage schwingt auch beim Beten mit bist du da Gott?
00:04:31: Also ... Bin ich allein?
00:04:34: Bin ich sicher?
00:04:35: Bist du
00:04:36: da?".
00:04:37: Und das hat viel mehr mit Beziehung zu tun als wir eigentlich vielleicht auch mal vermuten.
00:04:45: Der John Bobly, der die Bindungstheorie auch der Begründer ist von der Bindungsteuerie hat gesagt jeder Mensch braucht eine sichere Basis.
00:04:56: Und von dort aus kann es dann die Welt erkunden oder können wir die Welt erkunden und ich glaube das ist genauso wie bei Gott mit der sicheren Bindung und dass Gott für uns diese Basis sein möchte.
00:05:08: Wenn wir in die Schöpfungsgeschichte gehen, hat Gott ja genau das gemacht.
00:05:10: Er hat sechs Tage lang die Welt vorbereitet damit er am siebten Tag mit ihm in Beziehung gehen
00:05:16: kann.
00:05:16: und dann hat der gesagt ich möchte einen Ruhetag machen und das ist unser Beziehungs-Tag.
00:05:21: Und dann ist Gott noch am Abend auf die Welt gekommen und es spazieren gegangen mit Adam und Eva.
00:05:27: Das ist eine Beziehungserfahrung.
00:05:30: Also eigentlich hat Gott Menschen geschaffen, mit denen er in Beziehung gehen möchte?
00:05:34: Weil er die einfach so lieb
00:05:35: hat!
00:05:35: Ja und wir machen daraus oft so wie wir schon gesagt haben, so eine funktionale Abhandlung.
00:05:43: Wir functionalisieren Beziehungen nach dem Motto jetzt muss ich Anachten machen als Punkt den ich abhake damit ... Wir begrenzen
00:05:52: das auf so eine bestimmte Zeit am Tag.
00:05:55: Und damit wir da diese... Und das macht ja in keiner Beziehung.
00:05:58: Du sagst jetzt nicht, ich ... Jetzt hin und wir müssen dieses Programm abspulen, du und ich und Nita?
00:06:03: Damit wir
00:06:04: eine gute Beziehungen haben!
00:06:06: Genau.
00:06:08: Was mir auch noch gekommen ist zu dem Thema ist, dass wir oft je nachdem wie es uns geht, auch anders beten.
00:06:15: Weil du an der Sicherheit so viel erwähnt hast.
00:06:17: Wenn wir uns nicht sicher fühlen, wenn unser Nervensystem in Aufruhr ist dann beten wir auch anders.
00:06:27: Dann ist es in diese drängenden Gebete, dieses Gott macht das weg, Gott hilft, Gott macht eine Lösung schnell und das ist ja auch normal.
00:06:35: Wir haben da eine innere Not, unser Nervensystem ist im Alarmmodus usw.
00:06:39: Und was du schon gesagt hast an der Sicherheit aktiviert dann dieses ... Unser Sicherheitsgefühl aktiviert diesen ... Wir brauchen Sicherheit und dass wir aus diesem Alarmreflex raushandeln.
00:06:52: Und wir möchten dann ja auch diese Nähe, die uns wieder diese Ruhe und Sicherheit schenkt.
00:06:57: Und die möchten wir halt in dem Fall von Gott ... Und es erzählen wie auch immer das Kinder zuerst auch Regulation brauchen, dass ist das Wichtigste ist wenn das Nervensystem im Aufruhr ist, dann brauchen wir erst mal Regulation, Korregulation für die Kinder, dass sie wieder runterkommen.
00:07:14: Wir selbst als Eltern müssen reguliert sein damit wir Korregulation geben können usw.
00:07:20: Diese ganze Sache, die wir immer wieder erzählen Wenn das so ein Nervensystem reguliert ist, können wir in die Reflexion gehen.
00:07:26: Dann kommt wieder Wachstum und dann kommt wieder was Neues, was daraus entstehen kann.
00:07:32: Ich finde es spannend, weil du Co-Regulation sagst und Kinder ... Und für mich total erhellend war die Erkenntnis, dass Erwachsene auch Co-regulationen brauchen.
00:07:40: Selbst wenn ich aufgewühlt bin, ich rufe meinen Mann an oder ich ruf eine gute Freundin an.
00:07:45: was ist passiert, ja?
00:07:47: Ich brauche einen Menschen, der mir zuhört.
00:07:49: Wir als Erwachsenen brauchen auch diese Co-Regulation.
00:07:52: also ein Mensch, den wir wissen, der hört mich jetzt zu.
00:07:54: Der ist einfach da für mich!
00:07:57: Ja das finde ich sehr spannend weil mein Gebetsleben hat sich auch verändert im Laufe der Zeit wo ich früher eher so das Verständnis davon hatte...ich bringe Gott meinen Anliegen und hoffe dann dass er etwas tut, dass er darauf reagiert.
00:08:14: Heute ist es eher so, dass ich ... Ich glaub Gott ist schon längst aktiv.
00:08:19: Ohne dass ich ihn darum bitten muss.
00:08:22: Er liebt und trägt.
00:08:24: Er wirkt auch ohne dass ich ihm jetzt speziell darum bitten mußt.
00:08:28: Also er reagiert.
00:08:28: nicht erst wenn ich ihm das sage sondern heute ist es viel mehr ein Hinwenden zu Gott.
00:08:36: Und Martin Benz hat einen tollen Satz gesagt sich zu öffnen, zu sagen wie es einem geht und sich so verletzlich auch vor Gott zu zeigen.
00:08:48: Da in Beziehung zu gehen und ins Gespräch nicht in diese Erwartungshaltung ... Ich sage dir jetzt was ich brauche und hoffe dass du darauf reagierst.
00:08:57: Das ist ja auch so das die größte Antwort im Gebet oft nicht die Veränderung der Umstände ist oder das was wir wollen das dann passiert sondern dass wir Gottes Gegenwart erleben.
00:09:07: So ist es ja auch oft Wenn ich, wie du sagst, Korregulation mit meinem Partner oder einer Freundin erlebe.
00:09:13: Dann ändert sich manchmal gar nichts.
00:09:15: die Umstände sind genau die gleichen wie vorher auch aber Ich bin trotzdem reguliert weil ich in der Gegenwart eines anderen Menschen Korregulation erfahren habe und mein Nervensystem sich beruhigen konnte und auf einmal sehe ich Dinge anders hab wieder mehr Platz im Kopf für andere, Sichtweisen, perspektiven Ideen und so weiter.
00:09:33: Ja, du, das find ich grad super spannend!
00:09:35: Das erinnert mich nämlich an Traumata wie Traumater entstehen weil Traumatagrat ... sehr ausschlaggebend ist.
00:09:42: der Punkt ob ein Mensch traumatisiert wird von einer Situation oder nicht ist ganz häufig.
00:09:47: auch diese Frage bin ich allein.
00:09:50: Also wenn ich was Schlimmes erlebe aber ich hab einen lieben Menschen an meiner Seite Und ich weiß, der liebt mich, der ist für mich da Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es bei mir Spuren hinterlässt.
00:10:00: Viel geringer als wenn ich ganz alleine
00:10:03: da durchverarbeiten muss!
00:10:05: Genau und das finde ich halt so spannend weil wir wieder... Wir brauchen jemanden von wissen.
00:10:10: der trägt uns dadurch also Es ist nicht ein unbedingt Ich habe keine Probleme mehr sondern es ist einer mitten im Sturm.
00:10:18: hab ich jemanden dabei mit in der Bibel so, du bist das Auge im Sturm.
00:10:22: Im Psalm heißt es doch irgendwo so ja?
00:10:24: Das Umich herum ist Chaos und ich weiß nicht weiter oder was der nächste Schritt sein soll.
00:10:29: aber bei Gott habe ich irgendwie einen Ruherpunkt gefunden auch wenn sich ein Umstand nichts ändert.
00:10:37: Ich
00:10:38: komme zur Ruhe weil er da ist.
00:10:42: Ja und in diesem Sturm, da hab' ich so ein Bild gehört, ist dieser Ruhepunkt wo sich nichts bewegt In diesem
00:10:50: Mittelbogen
00:10:50: bis im Auge des Sturms, da könntest du auch eine Tasse Tee trinken.
00:10:53: Es ist da so ruhig und krass!
00:10:55: Und das ist schon cool, dass so sinnbildlich sich zu verdeutlichen, dass Jesus einfach dieser Ruhepol für uns ist.
00:11:04: Trotz der Umstände, trotz allem was so um uns passiert, da einfach zur Ruhe kommen können...
00:11:10: Und wie kann es denn konkret passieren?
00:11:13: Genau also ... Wir haben schon gesagt, Beziehungen wie Menschen sind Beziehungswesen und auch Kinder lernen durch Beziehung.
00:11:20: Also das ist ihre ersten Erfahrungen die sie machen und da sind wir ja natürlich als Eltern Die ersten Bindungswesen für unsere Kinder.
00:11:28: Und Kinder lernen eher durch Erfahrung statt Durch Erklärungen.
00:11:33: also dass durch das erleben und Du kannst einem Kind nicht erklären was Liebe ist Ja Nur weil ich jetzt die Definition sage oder das theoretisch sondern wenn es das erlebt wie ich mit ihm umgehe, was ich spreche.
00:11:49: Wie ich auf das Kind eingehe?
00:11:52: Und so ist es auch mit Jesus.
00:11:55: Wenn ein Kind immer wieder erlebt ... Ich kann zu Jesus kommen und meine Ängste sagen oder was Blöd ist.
00:12:06: Dann entsteht eine Beziehung zu Jesus.
00:12:10: Da haben wir ganz viele Räume dafür.
00:12:11: Allein im Kindergottesdienst kann man das erlebbar machen.
00:12:15: Man kann auch durch Geschichten, durch Bücher oder Hörgeschichten das erlebbar machen für Kinder wie Jesus in Beziehung geht.
00:12:24: Ich finde da die Emmymutmach-Geschichten richtig wertvoll ... Weil das Mädchen in der Geschichte ganz viel mit Gott spricht.
00:12:32: Oder was ich gerne mache, einfach den Kindern
00:12:35: Erfahrungen
00:12:36: zu erzählen und Situationen wo ich gemerkt hab, Jesus ist einfach da!
00:12:41: Und dass sie das einfach mitbekommen, auch wenn es mal schwierig ist.
00:12:44: Herr Jesus war da und ... Das war toll!
00:12:48: Ja.
00:12:49: Damit Sie merken, hey ich hab das erlebt und du kannst das genauso erleben.
00:12:56: Also ganz praktisch.
00:12:57: Es ist greifbauer, ja?
00:12:59: Auch dieses Bild von Jesus geht auch mit in die Schule.
00:13:03: Er ist eigentlich immer da.
00:13:05: Auch wenn nicht immer bei der Sache kann Jesus es zumindest wieder immer da
00:13:08: sein.
00:13:08: Da muss ich auch wieder an unsere Glaubensschätze Denken, diese Affirmationen für Kinder
00:13:13: ...
00:13:15: wo das auch für meine Kinder ganz greifbar wurde mit diesen Bildern und diesem Bibeltext in kindgerechter Sprache.
00:13:25: Wo sie so dieses Bild haben, Jesus immer bei mir zum Beispiel, und dann auch so dieses ... Das ist auf verschiedenen Ebenen, wo es andocken kann und wo Sie sagen.
00:13:34: Auch durch die schönen Bilder?
00:13:35: Diese schönen Zeichnungen, die angefertigt wurden.
00:13:37: Wo Sie
00:13:37: sich gesehen fühlen Obstraktes Konstrukt bleibt, sondern etwas, was ich Ihnen zusprechen kann und was ihnen hilft.
00:13:44: Die gibt's auf unserer Homepage auch.
00:13:46: Also falls ihr ein Interesse hat, Glaubensschätze unter Produkten auf unsere Homepage.
00:13:51: Lass uns noch einen Schritt weitergehen!
00:13:53: Weil es ist ja ganz viel unser Vorbild, unsere eigene Beziehung zu jenen wie red' ich mit Jesus?
00:13:58: Ja auch tagsüber rede ich mit ihm oder nicht?
00:14:01: Wie stark bin ich mir seine Gegenwart bewusst fühle ich mich selbst getragen.
00:14:04: das spüren die Kinder auch.
00:14:06: Das ist ein Gott bei dem ich das Gefühl habe Ich muss leisten Ich muss tun und sputen, oder ist es ein Gott?
00:14:11: Ich kann bei dir zur Ruhe kommen.
00:14:13: Ich bin so froh, dass du da bist!
00:14:16: Ja das finde ich voll wichtig was du sagst also welches Bild vermittelt man von Gott.
00:14:20: Ich find auch nicht alle Kinderbücher die über Gott handeln gut weil ...
00:14:26: Definitiv.
00:14:28: Auch da gibt's Unterschiede nach dem welches Gottesbild vermittlet wird.
00:14:32: Ist er der Gott der auf Beziehung geht oder eher der Gott ja von oben herab alles überwacht die Funktion des Primär, des Richters so hat und jeden Fehler sieht.
00:14:45: Von daher auch da ein Hinweis nicht alles ...
00:14:49: Nicht alle Medien sind passend?
00:14:51: Ja!
00:14:53: Auch nicht jeder biblische Geschichte ist für Kinder geeignet.
00:14:55: Die Jonas-Geschichte ist von mir in meinen Augen keine Kindergeschichte.
00:14:58: Da ist ein Mann der tiefen Identitätskrise steckt dir gar.
00:15:02: mit Gott sehr, sehr struggled.
00:15:05: Also die Geschichte ist total schwierig und David Goliath ist für mich auch keine Kindergeschichte.
00:15:11: Ganz viel von Gewalt hat lange gedauert bis ich die meinen Kindern auch mitgegeben habe weil es ... Es hat sie sehr alarmiert dass da jemand einfach getötet wird das der Kopf abgehackt wird.
00:15:24: also... Es ist nicht ohne!
00:15:27: Lass uns noch einen Schritt weitergehen.
00:15:29: was mich die letzten Jahre so tief geprägt hat, ist diesen ... ein Begegnungsraum zu schaffen zwischen mir und Jesus.
00:15:37: Ein ganz intimen Raum.
00:15:40: Weil die Bibel uns
00:15:42: eigentlich
00:15:43: anhält grad im Gebet.
00:15:45: Da muss ich das ...
00:15:46: dass wir ganz eng uns mit Jesus verbinden.
00:15:50: Und für mich war es immer wie geht das?
00:15:52: Es war immer so Ich bet ins Leere!
00:15:54: Ich bete und
00:15:55: wo ist Gott?
00:15:56: Da
00:15:56: muss ich auch gleich an Bibelstellen denken, wenn du das sagst.
00:16:00: Galata, zwei für zwanzig, Christus lebt in mir!
00:16:03: Also das ist ja ganz konkret ... Jesus IN MIR isst in meinem Herzen es nicht eben wie du sagst so ein Lehrerraum.
00:16:11: er ist nicht weit weg Er ist nicht da oben Wo ich halt vielleicht meine Gebete denke dass die da hoch fliegen oder so.
00:16:18: Sondern ich kann in mir mit Jesus Also ihn in mir finden.
00:16:24: Ich
00:16:25: richte den Fokus eigentlich hinein, weil ich weiß du bist da!
00:16:30: Du bist nicht dort und für mich ist allein dieses ... Du bist da?
00:16:36: Wow!
00:16:36: Das alleine ist schon krass.
00:16:39: Ja bin ich allein
00:16:40: Ja, er ist einfach
00:16:41: da.
00:16:42: Diese Bildsprache in der Bibel auch ... diese Symboliken, wo auch im ersten Korinther Sechs vers Neunzehn steht, ihr seid ein Tempel des heiligen Geistes und der Tempel war früher halt der Begegnungsort Gott, ja?
00:16:55: Wo man hingeht und heute also wenn er sagt, der Tempelt ist eigentlich ... Wir sind der Temppel.
00:17:05: Dann ist es nicht mehr an einen Ort gebunden sondern wir können Gott Immer begegnen, ja?
00:17:09: Und Kinder können Gott überall und immer begegnern.
00:17:12: Also auch im eigenen Herzen!
00:17:13: Ja ...
00:17:14: Ja, und auch dieses Bild von er klopft an der Tür und steht da.
00:17:19: Jesus steht da und kloppt und sagt hey kann ich bei dir reinkommen?
00:17:22: So, ich stell mir das wirklich ... Er klopfte, so kann ich weil ihr reinkommt.
00:17:25: Ich würd gern mit ihr quatschen.
00:17:26: Der Bibel heißt Evelyn Festmann mit ihr feiern.
00:17:28: Aber das ist auch ein Bild für meine Kinder wo die auf ganz genau wissen Jesus wohnt in deinem Herzen.
00:17:34: Es ist da Er wohnt in dir und er will sich in dir mit dir treffen.
00:17:41: Und erwartet.
00:17:42: Und er
00:17:42: geht nicht einfach
00:17:43: rein.
00:17:44: Er ist auch respektvoll, aber er möchte mit dir ein Begegnungsraum haben – einen ganz persönlichen Begegningsraum!
00:17:51: Der Tempel des Heiligen Geistes ist also schön, weil die Bibel hat ja so einen roten Faden.
00:17:55: Das fängt ja an mit den Garten Eden.
00:17:59: wo Gott immer begegnet ist, dann hat er die Stiftzüte auf der Erde gemacht und gesagt ich will unter euch sein bei euch traumatisierten Menschen.
00:18:07: Es hatten wir ja mit Sarah darüber geredet.
00:18:12: Ich will ganz eng baue ich sagen weil ich weiß dass ihr das braucht.
00:18:15: und dann hatte gesagt der Tempel des Heiligen Geistes und es war immer wunderschön.
00:18:20: also der Garten.
00:18:20: eh nicht kann man's gar nicht vorstellen wie krass schön das war.
00:18:25: Da gab es ganz pinible Anweisungen.
00:18:27: Es sollte wunderschön sein, und dieser GP-Gegegnungsort in uns ... Wir sind der Tempel des Heiligen Geisters.
00:18:33: Das ist der Ort, wo ich mich mit ihr treffe.
00:18:35: Ganz persönlicher, wunderschöner Ort!
00:18:37: Du hast den echten Tempel, der war ja vorher auch noch da, also der dann aus Stein sozusagen war.
00:18:43: Den gab's ja auch noch.
00:18:44: Also wir sehen das Gott ist immer wichtig war zu jeder Zeit ein Ort zu schaffen dort haben, den wir vielleicht anfassen.
00:18:53: Also klar, wir können in die Kirche gehen und da ist auch so die Atmosphäre, dass wir uns besinnen können.
00:18:59: aber das was dann passiert?
00:19:00: Die Begegnung mit Gott, die ist in uns drin!
00:19:02: Und die kann ich auch in der Natur haben und die kann Ich auch bei mir zu Hause
00:19:05: haben.
00:19:05: Ja...und
00:19:06: die Frage für mich als Elternheit ist dann ja wie kann ich meinem Kind helfen diese Tür dieser Herzenstür für Jesus zu öffnen?
00:19:16: Kinder sind ja Entwicklungspsychologisch sind sie offen für Bildsprache.
00:19:23: Also ... wie ich schon gesagt hatte, nicht diese Theorie, nicht die Definition, sondern ... Sie werden angesprochen durch Bilder, durch Hörn, durch Geschichten und so weiter.
00:19:37: Ja, ich hab das nämlich mit meinen Sogen gemacht.
00:19:39: Ich habe dir auch erklärt, da ist ein Ort in euch, wo Jesus wohnt!
00:19:43: Und dieser Ort ist wunderschön.
00:19:44: Weißt du was?
00:19:45: Dein Ort sieht anders aus als meiner.
00:19:47: Und dein Ort sieht auch wieder anders aus.
00:19:48: Dieser Ort entwickelt sich auch.
00:19:50: Und dann habe ich auch mal wieder so Musik angemacht und dann war gesagt, also wer vorher schon immer wieder gebetet macht die Augenzustelle vor.
00:19:59: Du bist an deinem Herzensort mit Jesus!
00:20:02: Okay was siehst du?
00:20:03: Wo ist Jesus?
00:20:05: wo Nims Dünn war, was sagt er?
00:20:07: Aber dann haben wir auch diesen Herzensort gemalt.
00:20:09: Und das ist so schön!
00:20:10: Wenn die Kinder ihren Herzensorts malen und sagen da ist Jesus und da ist Viertestein und da is der Bach und es entwickelt sich auch ja.
00:20:17: Meine Tochter sagt doch letztens Mama mein Herz ins Ort, das ist zu schön, da gibt's ... Da ist das und da... Das ist ein echter Ort, den sie sich vorstellen dürfen, wo Jesus auch kommt.
00:20:28: Und dass für mich eine ganz andere Art von Begegnung als von Ich bete in einen Raum und hoffe, dass die Gebete irgendwie zukommen.
00:20:36: Und ich finde, wenn du das hast ... Dann ist es auch eine unheimliche Ressource.
00:20:40: Weil du darauf zugreifen kannst und weißt, ich bin nicht allein.
00:20:44: In mir ist jemand bei mir, mit dem kann ich durch alles gehen.
00:20:48: Es ist ja wieder so ne Frage der Resilienz, wo die Kinder lernen, das Leben zu meistern.
00:20:57: Also Resilienz ist ja die Fähigkeit, mit schwierigen Situationen umzugehen.
00:21:02: Ja und es erinnert mich auch so Traumarchschichten auch nach wenn du Therapie bist dann ist auch eines der sichersten Sachen dass du einen sicheren Ort für dich kreierst.
00:21:10: Für dich alleine.
00:21:11: was ist dein sicherer Ort?
00:21:12: Und ich denke wie mega oder Jesus sagt aber er will mit mir diesen sicheren ort gestalten.
00:21:17: also er ist auch immer da an dem sicheren dort und das finde ich so wundervoll.
00:21:23: Ja, also am Anfang als ich das gehört hatte von diesem sicheren Ort ... stell dir mal was vor.
00:21:30: War das schon ein bisschen auch unheimlich?
00:21:31: Weil ... Ich hatte immer so das Gefühl, so was darf man sich nicht vorstellen oder ... ja, dass es vielleicht Isotere schon eine Fantasiereise tut einem nicht gut.
00:21:43: Keine Ahnung!
00:21:45: Aber ich hab festgestellt... Es ist nicht so und mir helfen eigentlich diese Bilder Orte, mir helfen auch so gesprochene Dinge.
00:21:55: Die ich höre einfach runterzufahren und nicht komplett zu entspannen.
00:21:58: Weil wir öffnen eigentlich einen Raum für ihn, für Jesus!
00:22:03: Ja, wir laden ihn ein ...
00:22:05: Und wenn wir das immer wieder machen, dann speichert sich das auch ab im Nervensystem.
00:22:10: diese Regulation, dieses Runterfahren.
00:22:12: Das ist dann so ein Automatismus.
00:22:14: Aus den Trampelfaden im Gehirn irgendwann Autobahnen.
00:22:17: Es hilft uns eben in unserer ... Regulation in unserer Resilienz und in seinen Kindern auch.
00:22:22: Genau, vor allem unseren Kindern.
00:22:23: auch wenn man gelernt hat ich bin nicht allein oder ich kann mit meinen Sorgen zu Jesus kommen das ist wie du schon gesagt hast voll die Ressource und stärkt halt die Fähigkeit Schwierigkeiten zu begegnen.
00:22:36: Ich habe das auch für mich selber dann nach und nach entdeckt und entwickelt aber auch immer wieder so innere Bilder.
00:22:42: je nach dem was für eine Lebensphase ich war hat sich Jesus mir auch immer wieder anders vorgestellt und anders gezeigt.
00:22:48: Mein Mann war einfach nur da, hat mich einfach nur in den Arm genommen.
00:22:51: Das war für mich schon so krass!
00:22:54: weil er ist einfach da.
00:22:55: Ich hab nur jemanden gebraucht, der für mich da ist.
00:22:57: Man wollte ich gar nicht und er war da!
00:22:59: Und es hat mich so tief bewegt.
00:23:00: und das ganze Thema bewegt mich so tiefe, dass sie ihm gesagt haben wir wollen was für Kinder entwickeln.
00:23:04: Wir wollen geführte Gebete für Kinder entwickeln damit sie lernen diesen Herzensort für sich zu erforschen um Jesus zu begegnen also dass die lernen zur Ruhe zu kommen ja dass sie lernen Gefühle mit jesus zu teilen schuldlos zu lassen trost zu erleben identität zu stiften.
00:23:21: jesus was denkst du bei mich?
00:23:23: hat gesagt, ich bin Deb.
00:23:24: Ich bin Deb oder ich bin Fett oder ich kann
00:23:26: nichts.".
00:23:26: Oder Jesus was denkst du über mich?
00:23:29: Und Jesus spricht in diesen Momenten.
00:23:31: das ist ein Gebet und er spricht und dass was Jesus spricht ist heilsamer als alles was dir irgendwie passieren kann.
00:23:38: also es ist unglaublich Und
00:23:41: dafür ... Es wirkt total.
00:23:42: Und es wirkt, weil das ist eine echte Begegnung.
00:23:46: Das kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen.
00:23:47: Weil in der Entwicklungsphase hast du dann mal so ein Kindergebiet eben so Probeweise für uns eingesprochen mit so einer Musik und ich hab zu meinem Kind mal vorgespielt als es abends nicht zurückgekommen ist, nicht schlafen konnte trotz Kuscheln und Beten usw.
00:24:03: Und das war voll krass!
00:24:05: Es waren nur zehn Minuten, danach konntest du einschlafen, konntes das abgeben.
00:24:09: also Ich bin total begeistert auch.
00:24:12: Meine Kinder schlafen seitdem zum ersten Mal im Leben und die sind schon groß, komplett alleine ein.
00:24:17: Sie kommen so zu Ruhe ... Und ich sag das ist Jesus.
00:24:21: Dem sie beginnen, wo sie ihn treffen oder noch mal mit ihm reden.
00:24:24: Wo sie sagen, es ist.
00:24:25: ich fühl mich
00:24:26: sicher.
00:24:27: Das ist so schön!
00:24:28: Wer jetzt neugierig ist, abonniert unseren Newsletter.
00:24:31: dann schreiben wir euch wenn sie ja bereit sind wann ihr sie nutzen könnt
00:24:35: wie ihr sie ja dann auch erwerben könnt.
00:24:37: Genau!
00:24:37: Oder ihr schaut
00:24:37: auf unser Homepage?
00:24:38: Ja,
00:24:38: deswegen vielen lieben Dank.
00:24:39: mir jetzt einfach für diese Herzenssendung.
00:24:42: ein großes Anliegen von mir das Beten in erster Linie Bindung ist.
00:24:46: und wie können wir dieser Bindung zu Jesus schaffen?
00:24:48: weil es ist ... Boah, das ist in meinem Leben so fester Anker geworden einfach Jesus zu begegnen und etwas wovon ich total profitiere.
00:24:55: Deswegen vielen liebem dank jesus.
00:24:57: unser sicherer Ort
00:24:59: Das war
00:25:00: wieder eine Folge von Inbindungen Verbindung leben mit deinem Kind dir selbst um.
00:25:04: Gott.
00:25:04: Danke, dass du dich heute auf dem Weg zu diesem Ziel gemacht hast und wir freuen uns auch schon auf das nächste Mal mit dir.
00:25:09: Wenn es weitergeht mit dem Thema wenn dein Kind nicht kooperiert weglaufen, Eifersucht und Verweigerung!
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